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...gelten vom 29.06.2019 - 09.08.2019

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Reisen mit chronischen Erkrankungen

Wer chronisch krank ist, muss nicht auf Reisen verzichten. Im Gegenteil! In einer anderen Umgebung Kraft zu schöpfen, tut Körper und Seele gut. Jedoch sollten Sie sich gut vorbereiten und unsere Tipps mit in Ihre Planung einbinden, denn die sind genauso wichtig wie das Buchen des Hotels oder das Lesen von Reiseführern.

1.      Schließen Sie grundsätzlich eine Auslandsreiseversicherung ab!

Der Versicherungsschutz sollte am Tag der Abreise beginnen und erst wieder bei der Einreise in Deutschland enden. Sparen Sie nicht am falschen Fleck!

2.      Überlegen Sie sich Ihre Reisepläne gut!

Manche Menschen reagieren mit einer Symptomverstärkung auf hohe Temperaturen, manchen setzen lange Flüge zu und wieder andere haben Schwierigkeiten mit niedrigen Hygienestandards. Generell gilt: Es muss sich für Sie gut anfühlen und Ihr behandelnder Arzt sollte den Plan absegnen. Dann kanns entspannt losgehen!

3.      Nehmen Sie deutlich mehr Medikamentenvorrat mit, als Sie eigentlich brauchen

Unvorhersehbare Ereignisse können den Zeitplan durcheinanderwirbeln. Viele Dinge können dafür sorgen, dass man länger als geplant unterwegs ist. Deswegen sollte man immer mindestens 1/3 mehr Medikamente als benötigt mitnehmen. Sorgen Sie vor! Die Versorgung im Ausland kann schwierig werden…

4.      Verteilen Sie Ihre Medikamente auf das Handgepäck und das Aufgabegepäck!

Man kommt am Reiseziel an - aber das Gepäck leider nicht! – So etwas passiert nicht selten und es ist schwierig und zeitaufwendig, die verlorenen Gepäckstücke ausfindig zu machen. Wenn Sie Ihre Medikamente im Handgepäck mit sich führen, laufen Sie nicht  Gefahr, plötzlich unversorgt in einem fremden Land zu sein.

5.      Organisieren Sie sich einen Medikamentenpass!

Besonders bei Flugreisen sollten Sie sich vorher beim Arzt einen Medikamentenpass ausstellen lassen. Dieser sollte in englischer Sprache ausgestellt sein. Man erspart sich eventuellen Ärger und kann am Flughafen die Security beim Check direkt darauf hinweisen, dass z.B. Spritzen oder starke Schmerzmittel im Gepäck mitgeführt werden – und warum.

6.      Machen Sie sich im Vorfeld mal Gedanken über einen eventuellen Notfall!

Besonders, wenn eine chronische Erkrankung besteht, sollte man vorher einmal durchspielen, was passiert, wenn sich diese verschlimmert oder es gar zu einem Ernstfall kommt. Es macht Sinn, nur in Gebiete zu verreisen, in denen man binnen eines Tages in einem (guten) Krankenhaus sein könnte. Zu wissen, wie Ihre Krankheit in der Landessprache heißt oder welcher Arzt in der näheren Umgebung Ihre Sprache spricht vermittelt Sicherheit. Drucken Sie sich eventuell zu Hause solche Informationen aus. Es ist grundsätzlich sinnvoll, in Ländern mit niedrigen Hygienestandards sterile Einmalspritzen und Kanülen dabei zu haben.

7.      Informieren Sie sich, welche Impfungen nötig sind und ob diese für Sie in Frage kommen

Es gibt chronische Erkrankungen bei denen gewisse Impfstoffe nicht angebracht sind. Auch ist es ratsam, sich im Vorfeld über die bei der Einreise geforderten Impfungen zu informieren und diese Dinge mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Er kann Ihnen auch einen Bescheid darüber ausstellen, dass gegen gewisse Krankheiten nicht geimpft werden durfte - das kann die Einreise trotz fehlender Impfung ermöglichen.

 

…und nun:

 Planen Sie geschickt, hören Sie auf Ihren Arzt – und ab mit Ihnen in die Ferne!

Mit Diabetes mellitus auf Reisen…

Wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Reise ist ein gut eingestellter, stabiler Blutzucker. Zudem sollte man sich als Diabetiker zuallererst überlegen, ob man eher einen Erholungs- oder einen Aktivurlaub machen möchte. Bedenken Sie: Vermehrte Bewegung (z. B. schwimmen, Bergwandern) führt in der Regel zu einer Verminderung des Insulinbedarfs. Umgekehrt kann der Bedarf eines sportlich aktiven Diabetikers, der im Urlaub auf sein gewohntes Training verzichtet, vorübergehend steigen und dazu führen, dass kurzzeitig eine erhöhte Medikamentendosis nötig wird. Geänderte Schlafens- oder Essenszeiten, Klimawechsel oder Zeitverschiebung, andere Zusammensetzung der Ernährung – all das kann zu vermehrten und stärkeren Schwankungen des Blutzuckerspiegels führen.

Abweichungen vom gewünschten Zielwert müssen rechtzeitig erkannt und ausgeglichen werden. Häufigere Kontrollen – besonders in der ersten Zeit -sind notwendig. Nehmen Sie alle wichtigen Utensilien (Blutzuckermessgerät, Teststäbchen, Medikamente/Insulin und Traubenzucker) unbedingt auch in ausreichender Menge mit. Man erhält diese Dinge nicht an jedem Urlaubsort.

Bedenken Sie auch: starke Emotionen wie z. B. Flugangst können zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Planen Sie ebenfalls mit ein, dass sich Ankunfts- oder Abfahrtszeiten ändern können und sein Sie in der Lage, zu hohe bzw. zu niedrige Messwerte bedingt durch unverhoffte Situationen selber ausgleichen zu können.

Alle wichtigen Medikamente und Utensilien sollten in ausreichender Menge griffbereit zur Verfügung stehen. Diabetiker sollten diese während des Fluges ebenso wie ihren Diabetikerausweis im Handgepäck mit sich führen. (Wegen der geänderten Sicherheitsbedingungen Glucagon Sets nur in ungeöffneter Originalverpackung, Spritzen Insulinpumpen oder Lanzetten mit Original-Etikett des Herstellers) Vorsichtshalber sollte man ein ärztliches Attest bereit halten, dass diese Utensilien benötigt werden.

Wichtig ist auch, die Diabetiker-Reiseapotheke gut geschützt vor Hitze, Kälte und Feuchtigkeit aufzubewahren. Hohe Luftfeuchtigkeit kann dem Blutzuckermessgerät und den Teststreifen schaden und zu Messfehlern führen. Blutzuckersenkende Medikamente und Insulin dürfen nicht direkter Sonneneinstrahlung oder in einem heissen Auto transportiert werden. Besonders Insulin verträgt weder Hitze noch Frost.

 Auch beim Transport in einer Kühltasche muss darauf geachtet werden, es nicht direkt auf oder neben die Kühlelemente zu legen. Im Handel sind spezielle Kühltaschen in verschiedenen Größen erhältlich, die eine kühle Lagerung von Insulin auch ohne Kühlakku über mehrere Stunden ermöglichen.( z. B. Frio Kühltasche) Alternativ eignen sich auch Styroporboxen und zur Not eine Thermoskanne.

Reisen mit Asthma

 Klimawechsel, Zeitverschiebung, andere Zusammensetzung der Nahrung – die Bedingungen im Urlaub weichen oft erheblich vom gewohnten Alltag ab. Je nachdem, welche Form des Asthmas besteht und welche Form von Reizstoffen oder Situationen einen Asthmaanfall mauslösen können, ist es wichtig, diesen Veränderungen besondere Aufmerksamkeit zu schenken bevor man sich für ein Urlaubsziel entscheidet. Bei einer Pollenallergie z. B. wählt man besser Gegenden, wo die auslösenden Pollen zur Urlaubszeit nicht mehr fliegen oder aufgrund einer anderen Vegetation gar nicht erst vorhanden sind.  Ideal sind generell pollenarme Regionen wie das Hochgebirge oder die Küste. Wer unter der Hausstaubmilbe leidet, fährt am besten ins Gebirge. Ab einer Höhe von 1500 m existiert praktisch keine Hausstaubmilbe mehr. Vorsicht geboten ist bei Sommeraufenthalten in Ferienhäusern oder-wohnungen in feuchtem, kühlem Klima, da diese mit erhöhter Milbenbelastung verbunden sein können. Gleiches gilt für Hotelaufenthalte. Sogar in Spitzenhotels können Milben und Schimmelpilze in Bodenbelegen und Betten vorkommen. Gute Hotels verfügen über sogenannte Allergiker-Zimmer. Für Patienten mit Infekt-Asthma kann der häufige Wechsel zwischen hohen Außentemperaturen und klimatisierten Räumen problematisch sein – besonders, wenn die Filter der Klimaanlagen nicht regelmäßig gereinigt werden und stattdessen Keime verteilen.

Gebiete mit hoher Luftverschmutzung bzw. hoher Ozonbelastung, wie das in einigen Großstädten der Fall ist, sollten generell gemieden werden. Die Schadstoffe steigern die Überempfindlichkeit der Bronchien und lösen gegebenenfalls Asthmaanfälle aus. Ebenso wenig geeignet sind Gebiete mit sehr feuchter oder extrem trockener Hitze wie Tropen, Regenwald, Savanne oder Wüste und Gegenden mit extremer Kälte.

Asthmatiker sollten ihre Reiseapotheke besonders sorgfältig zusammenstellen! Notfallmedikamente - wie z.B. bei Insektenstich- oder Nahrungsmittelallergien benötigt – sollten immer bei sich getragen werden. Wichtig ist auch, dass alle Medikamente im Handgepäck mitgeführt werden, in ausreichender Menge vorhanden sind und gut geschützt vor Hitze, Kälte und Feuchtigkeit aufbewahrt werden.

Asthmatiker sollten auch im Urlaub regelmäßig Peakflow-Messungen durchführen und dokumentieren. Dadurch lassen sich frühzeitig Verschlechterungen erkennen und Gegenmaßnahmen können ergriffen werden.

Reisen mit KHK

Prinzipiell stehen gut eingestellten, stabilen Herz-Kreislauf-Patienten fast alle Länder der Welt offen. Generell gilt jedoch: Regionen mit feucht-heißem, tropischem Klima belasten den Kreislauf stärker und können zu Herzproblemen führen – dies gilt besonders für Personen, die gleichzeitig unter Bluthockdruck und einer Herzkrankheit leiden. Ebenso ist das Hochgebirgsklima (über 2000m) für Herzkranke nicht ideal.

Vor der Reise wäre es gut, einen Check-up und einen Belastungstest vornehmen zu lassen. Dies gilt besonders für Personen, die während des Urlaubs auf körperliche Aktivitäten nicht verzichten möchten und in Ihrer Apotheke kann man Ihnen sagen, ob die Wirkstoffe Ihrer Herzmedikamente dafür bekannt sind, dass sie die Haut gegenüber Sonnenstrahlen sensibilisieren. (z.B. HCT)

Angekommen am Urlaubsort lassen Sie Ihrem Körper erstmal etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren. Besonders in den ersten Tagen sollte man unbedingt auf ungewohnte körperliche Belastung verzichten. Halten Sie sich nicht während der Mittagshitze in der prallen Sonne auf und verzichten Sie in dieser Zeit auch auf sportliche Aktivitäten.

Ess- und Trinkgewohnheiten sollten den Temperaturen angepasst werden: Nehmen Sie lieber viele kleine als wenige große Mahlzeiten zu sich und achten Sie darauf, genügend zu trinken. Patienten mit Herzschwäche fragen am besten Ihren Arzt, ob sie ihre Flüssigkeitszufuhr steigern sollen.

 

Darauf sollten Sie besonders achten:

·         Auch wenn Sie Ihre Beschwerden genau kennen und diese sich über einen längeren Zeitraum nicht verschlechtert haben, sollten Sie Ihre Reisevorhaben unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen. Es kann Ihnen sagen, ob Sie Reiseziel und Reisezeit gut gewählt haben und ob das Klima in Ihrer Urlaubsregion für Sie geeignet ist

·         Bevor es los geht: Informieren Sie sich, ob Ihr Impfschutz ausreichend ist und sorgen Sie für eine gut bestückte Reiseapotheke, die außer Ihren Medikamenten noch Verbandmaterial, Pflaster, Desinfektionsmittel, Schere, Pinzette, Fieberthermometer sowie Mittel gegen Schmerzen, Durchfall, Fieber, Erbrechen und ein Nasenspray enthält.

·         Sonnenschutz ist wichtig! Decken Sie sich mit Cremes und Lotionen mit hohem Lichtschutzfaktor ein und tragen Sie eine Kopfbedeckung, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten.

·         Trinken Sie mindesten 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Es kann auch gern mehr sein!       Am besten trinken Sie ungesüßte Kräutertees und Mineralwasser – abzuraten ist von Alkohol.

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